Über diese Seite

Judiths Meditationen ist ein persönlicher Blog über Meditation und Achtsamkeit.

Seit ich regelmäßig meditiere und mich in Achtsamkeit übe, ist mein Leben leichter und erfüllter geworden. Ich nehme die Dinge nicht mehr so schwer wie früher und verstricke mich weniger in Gedanken und Gefühlen. Darüber bin ich sehr sehr dankbar, zumal ich in meiner Vergangenheit an Depressionen erkrankt war und phasenweise sehr mit mir zu kämpfen hatte. Das heißt nun nicht, dass heute alles nur noch rosig ist… aber ich kann  nun mit Rückschlägen und Hindernissen besser umgehen als früher. Meine Erfahrungen und meinen Weg hin zu einem achtsameren Leben möchte ich hier mit anderen Interessierten teilen.

Ich habe Mitte 2016 mit Meditation begonnen. Auslöser war das Buch „Metta Meditation“ von Sharon Salzberg, das mich sehr berührt und mir durch eine schwierige Zeit hindurch geholfen hatte. Von diesem Moment an habe ich täglich meditiert. Einige Monate später habe ich mithilfe des MBCT-Arbeitsbuches (Mindfulness Based Cognitive Therapy) autodidaktisch ein achtwöchiges Programm zum achtsamen Umgang mit Depressionen gemacht, das mir ebenfalls sehr geholfen hat. Anfang 2017 besuchte ich dann einen klassischen MBSR-Kurs… und ständig war der Wunsch da, „noch mehr“ in diese Richtung zu tun und zu lernen. Daher habe ich von März bis Oktober 2017 an einem Achtsamkeitslehrgang teilgenommen, der sehr bewegend für mich war und über den ich hier einige Male berichtet hatte (z.B. über das Schweige-Retreat). 
Vielleicht ergibt sich daraus auch irgendwann einmal mehr… eine kleine eigene Meditationsgruppe wäre einmal ein Traum. Aber vorerst praktiziere ich für mich und halte meinen Weg im Blog fest 🙂 
Neben persönlichen Erfahrungsberichten, Zitaten und Anregungen zur Meditation schreibe ich hier auch über Bücher, die ich über Achtsamkeit, Meditation und Buddhismus gelesen habe. Es ist schön, hier auch Raum für ein weiteres Hobby – das Fotografieren – zu haben. Ich hoffe, ihr habt Freude an den Bildern. 
 
Ich freue mich über Euren Besuch auf dieser Seite und lade Euch gerne zum Erfahrungsaustausch ein. Herzlich Willkommen! 
 
Judith

9 Kommentare zu „Über diese Seite

    1. Danke für deinen Kommentar! Es freut mich, dass mein Blog dich anspricht 🙂 Achtsamkeit/Meditation hat einen sehr großen Stellenwert in meinem Leben bekommen und ich praktiziere, wann immer ich eine freie Minute habe. Meistens meditiere ich mittags oder abends 45 Minuten. Wenn mehr Zeit ist, dann kommt noch Gehmeditation, Yoga oder Bodyscan dazu. Dafür sitze ich seither weniger vor dem Fernseher oder Handy 😉 Wenn man will, dann findet man die Zeit dafür! Eigentlich merke ich dadurch nur positive Auswirkungen – auch in der Arbeit (darüber werde ich mal einen separaten Beitrag im Blog schreiben). Gerne folge ich dir und bin gespannt auf deine Erfahrungen 🙂

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      1. hallo judith. das hört sich interessant an. ich meinte aber eigentlich die auswirkungen auf deinen Alltag. den Umgang mit Schwierigkeiten, menschen… Gelassenheit, Offenheit… sowas.
        in meinem blog schreibe ich kaum über Meditation — Kontemplation wie es im christlichen Bereich heist. ich schreibe eher über Alltagserfahrungen u versuche so selber rauszukriegen, wie sich meine stille auf mein alltagsleben niederschlägt. aber ja, ich stimme dir zu, in diesen vollen zeiten nicht einfach stille, Achtsamkeit u bewusstes wahrnehmen der Umwelt im Alltag unterzubringen.
        lg u einen guten tag!
        die mone

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      2. Hallo Mone, schön, dass du in deinem Alltag auch versuchst, möglichst viel stille Momente zu schaffen. Ich denke, das ist ein lohnenswerter Weg… so erlebe ich es zumindest selbst. Bei der Achtsamkeitspraxis wird zwischen formeller und informeller unterschieden. Formell ist alles, was mit Meditation, Yoga, Bodyscan etc., also mit Üben, zu tun hat. Informell bedeutet, wie sich Achtsamkeit im Alltag ausbreitet -z.B. ob ich auch beim Zähneputzen ganz bei der Erfahrung bin und nicht schon zwei Schritte weiter (beim Frühstück oder im Büro etc.). Nach rund einem Jahr der intensiven Praxis gelingt es mir gut, auch informell achtsam zu sein und möglichst im Hier und Jetzt zu bleiben. Meditation und Achtsamkeit sind mehr eine Lebenseinstellung für mich geworden, als eine bloße Technik. Die Leute um mich herum spiegeln mir, dass ich seither viel geerdeter und ausgeglichener bin. Ich spüre selbst auch, wie viel ruhiger ich bin und vor allem, dass ich fast gesund geworden bin (ausgehend von einer Depression). Wenn Konflikte auftauchen, versuche ich respektvoll mit dem anderen (und mir selbst) umzugehen und grüble anschließend weniger darüber nach. Ich habe in der Meditation gelernt, meine Gedanken immer wieder neu auszurichten (so wie es gut und hilfreich für mich ist) und sie nicht schleifen zu lassen (in negative Muster). Ich könnte die Liste noch lange ergänzen 🙂 Wenn es dich interessiert, dann findest du in den einzelnen Blogbeiträgen hier auch jede Menge an persönlichen Erfahrungen, wie mir Achtsamkeit und Meditation in meinem Leben hilft. Es freut mich, dass du meinen Blog besucht hast! LG und dir ebenfalls einen guten Tag, Judith

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