#Rezension: Öffne die Tür zu deinem Herzen

Der buddhistische Mönch Ajahn Brahm zeigt mit diesem kleinen, schönen Büchlein auf, dass es nicht nur Achtsamkeit braucht, um zu innerer Kraft, Klarheit und Freude zu finden, sondern auch Liebende Güte. Er kombiniert die zwei Strömungen zu „Liebevoller Achtsamkeit“, was allerdings im Englisch mit dem Begriff „Kindfulness“ besser überliefert wird (Kombination aus „mindfulness“=Achtsamkeit und „kindness“=Freundlichkeit).

Wie auch in seinen anderen Büchern beschreibt Ajahn Brahm liebenswürdig, humorvoll und manchmal pointiert, woran wir Menschen so zu leiden haben und wie wir uns selbst und anderen mit „liebevoller Achtsamkeit“ helfen können. Er gibt praktische Tipps zur Atemmeditation, zur Metta Meditation und zum Umgang mit Schwierigkeiten in der Meditation.

Auch bei diesem Buch wäre eine ergänzende Audio-Version für die Übungen hilfreich gewesen. Als fortgeschrittene Meditierende waren mir die Beispiele und Erklärungen zwar meistens einleuchtend, allerdings denke ich, dass es für Anfänger nicht immer selbsterklärend ist. Jedenfalls ist es eine schöne, positive Lektüre und das kleine Format des Buches macht es besonders handlich zu lesen.

  • Öffne die Tür zu deinem Herzen. Die kleine Schule der liebevollen Achtsamkeit
  • von Ajahn Brahm
  • Lotos Verlag, 29. August 2016
  • 160 Seiten
  • 12 €
  • ISBN 978-3778782682

6 Kommentare zu „#Rezension: Öffne die Tür zu deinem Herzen

  1. Liebe Judith,
    Deine Rezension hat mir sehr gut gefallen und soeben habe ich das Buch bestellt 🙂
    Ich freue mich immer sehr über solch gelungene Einblicke in Bücher, von denen ich bisher noch nichts gehört habe. Vielen Dank dafür, ich freue mich aufs Lesen!

    Liebe Grüße
    Sophie

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe ja in den letzten Jahren etwa 60-70 Bücher über Meditation, Achtsamkeit und alle möglichen Entspannungstechniken, Burnout usw. gelesen.
    Das sind wohl Themen die einen eher ab der „Mitte des Lebens“ beschäftigen, wenn man eben erkennt, dass LEBENSZEIT endlich ist und GESUNDHEIT einen immer höheren Stellenwert einnimmt.
    Hilfreich ist es wenn man SCHÄTZT was man hat. Da hilft es mal niederzuschreiben wofür man eigentlich im LEBEN DANKBAR ist.
    JEDER Tag ist ein GESCHENK.

    Heute habe ich übrigens auf meinem Blog das Buch „Ich denke zu viel“ vorgestellt …

    PS: Letztens im Kabarett eine weise Aussage:“ In 40.000 Jahren interessiert kan Menschen ob Du eine Doppelgarage hast oder ned …“

    Gefällt 1 Person

    1. Nicht die Anzahl der Bücher ist wichtig, die wir zu diesen Themen lesen, sondern was wir daraus integrieren können in unser Leben, den Umgang mit Schwierigkeiten etc. Bücher lesen spielt sich nur im Kopf ab, nicht in der Erfahrung… aber es ist natürlich gut, wenn man über Literatur Inputs und Denkanstöße bekommt und dadurch seine Lebensweise überdenken oder neu orientieren kann.

      Gefällt 1 Person

  3. Hat dies auf Der neue Spirit rebloggt und kommentierte:
    Hallo zusammen,

    heute möchte ich Euch wieder auf eine Buchrezension von Judith hinweisen. Judith hat wirklich viele Bücher die genau in mein momentanes Interessenspektrum passen und ich freue mich sehr diese mit Euch teilen zu dürfen. Checkt Judith’s Blog aus, ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende.

    Stay attentive
    Bis Bald

    Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.