#Rezension: Junge Seelen, alte Seelen

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„Der große Weg der Seele“, heißt es auf dem Klappentext dieses mehr als 540 Seiten starken Buches, das die Literaturwissenschaftlerin Varda Hasselmann und der Germanist Frank Schmolke geschrieben haben. Sie ist das Trancemedium, das angeblich übersinnliche Informationen empfängt, er ihr „Energiepartner“, der das Übermittelte in eine Form und Struktur bringt. Nach der Einführung werden sehr ausführlich fünf Seelenalter beschrieben, die dem Menschen jeweils bestimmte Lernaufgaben stellen sollen. In jedem Kapitel gibt es einen Fragen- und Antwortenteil.

Subjektive Eindrücke

Der Buchtitel klang für meine Ohren spannend, zumal ich oft zu meinem Mann sage, dass er eine „alte Seele“ wäre, da er mit vielen Themen sehr reif umgeht, was mir selbst meist erst durch viel Meditations- und Achtsamkeitsübung gelingt. Irgendwie hat es mich auch früher schon interessiert, ob man bereits einmal lebte und wenn ja, ob und wie man sich daran erinnern kann. Leider nur erschließt sich mir nicht, wie die Autoren auf ihre Theorien und Inhalte kommen. Es hört sich für mich aus der Luft gegriffen und zu esoterisch an. Eingefleischte Fans von Hasselmann/Schmolke werden mir jetzt wahrscheinlich entgegnen, dass meine Seele zu jung und unreif ist, um das Buch zu verstehen. 😉 Wie auch immer, ist dies nicht so meine Welt und ich befasse mich lieber weiter mit Achtsamkeit, Meditation & Buddhismus.

Besten Dank an den Verlag für dieses spezielle Rezensionsexemplar.

  • Junge Seelen. Alte Seelen. Die große Inkarnationsreise des Menschen
  • von Varda Hasselmann, Frank Schmolke
  • Arkana Verlag, 20. Juni 2016
  • 544 Seiten
  • 22,99 €
  • ISBN 9978-3442341948

7 Kommentare zu „#Rezension: Junge Seelen, alte Seelen

  1. Danke für Deine Rezension. Mir geht es ähnlich mit den Büchern von Hasselmann und Schmolke.
    Natürlich kann man sich ein Gedankengebäude aufbauen, mit dem sich auch alle niederargumentieren lassen, die es nicht nachvollziehen können. Ich denke nicht, dass das ein gutes Qualitätskriterium ist. Warum ist es so kompliziert geschrieben, dass junge Seelen es nicht verstehen können?
    Ich muss eingestehen, dass ich aufgehört habe, sie zu lesen.

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    1. Das kann ich gut verstehen… ich werde auch nicht mehr zu diesen Büchern greifen 😉 Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht daran, dass man die Reife haben muss, um diese Bücher zu lesen. Ich glaube, dass man einfach nur esoterisch genug eingestellt sein muss dafür und vielleicht auch die Dinge nicht so kritisch hinterfragt 😉 Danke für deinen Kommentar 🙂

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  2. Für gläubige Esoteriker ist dieses Buch der Heilsbringer.Der realitätsnahe Esoteriker bekommt Kopfschmerzen.Alle die mit Esoterik nicht so viel am Hut haben, lesen das erste Kapitel und stellen es dann in den Keller,in der Hoffnung es nie wieder zu finden.Ich habe es zu Ende gelesen. Empfehle kann ich es nicht.Mir kam des öfteren das Wort sinnfrei in den Sinn.

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