#Rezension: Die Yogini

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Die Autorin Ulli Olvedi erzählt in diesem Roman die Geschichte der jungen Lenjam, die im alten Tibet des 18. Jahrhunderts lebt und gemeinsam mit ihrer Familie zu einer Pilgerreise aufbricht. Lenjam sieht sich lange Zeit im Schatten ihrer besonderen Ziehschwester Nyima leben, die unter außergewöhnlichen Glückszeichen geboren wurde. Doch während der Pilgerreise erscheint Lenjam eine göttliche Botin (Dakini), die sie in das verborgene Tal der Yogins ruft, was nur wenigen vergönnt und ein sehr großer Vertrauensbeweis ist. Als sie mit dem Wissen um die tantrischen Lehren der Yoginis wieder das Tal verlässt, ist sie eine andere geworden. Aus der Unbesonderen ist eine Besondere geworden.

Es ist schön, wie diese Metamorphose im Buch dargestellt ist. Mir hat auch die Geschichte an sich gut gefallen und was alles über die Lebensumstände im alten Tibet zu lesen ist. Leider fiel es mir aber schwer, beim Lesen dranzubleiben. Es dauert relativ lange, bis die Geschichte „in die Gänge kommt“ und sie ist aufwändig geschrieben (lange Sätze, viele Ausschmückungen). Aber das ist einfach auch Geschmacksache und hängt wohl auch mit den Lebensphasen zusammen, in denen man gerade ist – als Mutter eines kleinen Kindes bevorzuge ich derzeit einfach kompaktere Literatur, die ich schneller lesen und leichter aufnehmen kann 😉

Herzlichen Dank an den Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar!

  • Die Yogini
  • von Ulli Olvedi
  • Arkana Verlag, 16. Dezember 2016
  • 576 Seiten
  • 22,99 €
  • ISBN 978-3-442-341-450

2 Kommentare zu „#Rezension: Die Yogini

  1. Danke für Deine Einschätzung dieses Buches. Natürlich freue ich mich sehr für Dich, dass Du es als Rezensionsexemplar bekommen hast. Allerdings wunder ich mich ein wenig über die „Vergabestrategien“ des Portals. Ich hatte es im April angefragt und bekam gesagt, dass es keine freien Kontingente mehr gibt. Ob ich es wohl einfach nochmal probieren sollte?

    Gefällt 1 Person

    1. Hm, ja das ist seltsam… ich hatte dann und wann auch das Gefühl, dass „keine freien Kontingente“ die Standardantwort des Verlages ist, selbst wenn es manchmal einen anderen Grund für die Absage gibt (zB dass das Buch nicht zum jeweiligen Blog passt). Das wäre einfacher zu erklären als ein anderer (persönlicherer) Grund – aber ich will da mal nichts unterstellen 😉
      Ich würde dir sehr gerne mein Buch schenken – wenn du magst, dann schreibe mir doch bitte ein Mail mit deiner Adresse. 😊

      Gefällt mir

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