#Zitate & Gedichte: Der Frieden der wilden Geschöpfe

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Wenn die Verzweiflung über die Welt in mir wächst und ich  nachts beim beim leisesten Geräusch aufwache, voller Angst, wie mein Leben und das meiner Kinder in Zukunft sein wird, dann gehe ich hinaus und lege mich hin, wo der Brauterpel in seiner ganzen Schönheit auf dem Wasser ruht und der große Reiher Nahrung sucht.

Ich tauche ein in den Frieden der wilden Geschöpfe, die ihr Leben nicht mit traurigen Gedanken an die Zukunft taxieren. Ich tauche ein in die Präsenz des stillen Wassers.

Und ich fühle über mir die tagesblinden Sterne, die mit ihrem Licht warten. Für eine Weile ruhe ich in der Anmut der Welt und bin frei. 

Wendell Berry, amerikanischer Essayist 

3 Kommentare zu „#Zitate & Gedichte: Der Frieden der wilden Geschöpfe

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